Das „Wahrheits-Paradoxon“ in der Supply Chain
In der Logistik wird oft versucht, eine nicht-deterministische Technologie mit den Methoden des klassischen IT-Managements zu steuern. Das Problem: Während die KI darauf trainiert ist, statistische Korridore zu berechnen, verlangt das klassische Management weiterhin exakte, unveränderliche Zahlen.
Diese Diskrepanz führt dazu, dass KI-Modelle ihr Potenzial nicht entfalten können. Anstatt Marktvolatilitäten proaktiv abzufangen, erzwingt die starre Datenstruktur reaktive Entscheidungen. Das Ergebnis ist eine künstlich herbeigeführte Inflexibilität, die den Bullwhip-Effekt innerhalb der Lieferkette massiv verstärkt.