NEWS & PRESSEMELDUNGEN

komprimiert. auf den Punkt. in den Medien.


Unsere Experten für Sie!

logo

Condition Monitoring: compacer stellt zusammen mit BURKHARDT+WEBER Projekt vor

14.08.2018, Pressemeldung


Erstmalig stellen compacer und BURKHARDT+WEBER ihr gemeinsames IIoT Projekt zum Condition Monitoring auf der AMB vor. Damit lassen sich zukünftig Analysen über den Zustand der Maschinen und deren Leistungsvermögen erstellen und ungeplante Standzeiten auf ein Minimum reduzieren.

Zur Pressemeldung
block-chain-2850276_1280

EAS-MAG TEIL II: Digitale Plattformen und Eco Systeme in der IT und IT-Dienstleistungen

12.04.2018, Lumir Boureanu


Schon heute organisieren sich viele Wertschöpfungsketten als Eco-System. Unternehmen haben erkannt, dass das Zusammenspiel dezentraler Eco-Systeme eine solide Grundlage für die Entwicklung neuer Businessmodelle und attraktiver Wachstumsmärkte ist. Voraussetzung für derartige Netzwerke, in denen auf Augenhöhe interagiert wird, ist eine weitreichende Integration von Systemen.

Bevor diese Integration aber überhaupt stattfinden kann, sprich Medienbrüche ausgeschlossen und ein reibungsloser Datenaustausch garantiert wird, müssen insbesondere produzierende Betriebe noch einiges tun: Sie haben dafür zu sorgen, dass ihr Maschinenpark, der vielfach schon überaltert, aber dennoch leistungsfähig ist, in der Lage ist, Daten über seine Prozesse abzugeben. Sie müssen also ihre Maschinen „enablen“, damit diese überhaupt erst einmal an digitale Plattformen angebunden werden können. Wichtig ist dabei, dass ein ganzheitlicher, geräteunabhängiger Ansatz gewählt wird.

Dann können im nächsten Schritt die Möglichkeiten der digitalen Transformation genutzt werden, sprich Predictive Maintenance (Vorausschauende Instandhaltung) kann Maschinenausfälle und damit verbundene Mehrkosten reduzieren. Zukünftig werden sich über die heute bestehenden Unternehmenslösungen hinaus neue Chancen auftun, wie sich Eco-System-Strukturen und digitale Plattformen noch besser für das Business nutzen lassen. Da gibt es bereits vielversprechende Ansätze, von denen wir bei compacer immer wieder in den Gesprächen mit unseren Kunden erfahren.

Zum Artikel!
block-chain-2850276_1280

EAS-MAG TEIL I: Experten Meinung zum Thema Blockchain und Smart Contracts in der IT und IT-Dienstleistungen

04.04.2018, Lumir Boureanu


Bei der Beurteilung von Blockchain muss man vorauszuschicken, dass die Blockchain-Technologie gerade erst im Entstehen ist. Wie bei jeder neuen Technologie, gibt es auch hier positive und negative Seiten und die Blockchain ist durchaus nicht für alles sinnvoll. Aber wenn man Prozesse hat, in die mehrere Parteien unabhängig voneinander involviert sind, in denen es um Leistungen und Nachweise, das Vertrauen in Partner und die Automatisierung von Prozessen, beispielsweise der Bezahlung, geht, macht diese Technologie durchaus Sinn.

Ein konkreter Anwendungsfall kann beispielsweise ein Fakturierungsprozess sein. Dieser lässt sich mit einer Blockchain sehr gut auf- und sicher umsetzen und hier kommen auch die Vorteile von Smart Contracts zur Geltung. Grundsätzlich sollte man sich aber immer fragen, was die Blockchain besser kann als die bestehende Technologie.

Denn eines darf man nicht vergessen:

Blockchain ist die teuerste, ineffizienteste und langsamste Technologie, die man sich vorstellen kann. Deshalb darf man sie nicht zur Datenbank reduzieren oder für Messagingprozesse missbrauchen. Wenn es aber um die Sicherstellung der Unveränderbarkeit von Prozessen oder Dokumenten geht, hat die Blockchain einen bisher nicht dagewesenen Mehrwert und weil die Notwendigkeit an unveränderliche Dokumenten und Abläufen stetig zunimmt, wird auch die Blockchain-Technologie immer unentbehrlicher.

Ich bin davon überzeugt, dass sie langsam, aber konsequent bestehende Prozesse und Techniken ablösen wird, denn unsere heutigen, kooperativen Strukturen in Wirtschaft und Gesellschaft benötigen genau das, was die Blockchain kann: Daten absolut sicher und vertrauensvoll zwischen verschiedensten Prozessteilnehmern ausgetauscht werden können.

Zum Artikel!

“GDPR als Stolperstein oder Chance für Blockchain?

20.11.2017, Lumir Boureanu


Es sind interessante Diskussionen, die mit unseren Klienten und Partnern in den letzten Monaten stattfinden. Während weltweit die Blockchain als entstehende und disruptive Technologie eingeschätzt wird, nähert sich in Europa die Frist am 25. Mai 2018 für die Umsetzung der neuen Verordnung über den Datenschutz. Die Allgemeine Datenschutzverordnung (GDPR - General Data Protection Regulation) soll den Datenschutz für alle EU Bürger stärken. Zuwiderhandlungen können zu einer Geldbuße von bis zu 4% des weltweiten Jahresumsatzes der Organisation führen.

Das GDPR enthält eine Reihe von Bestimmungen, die die Verwaltung digitaler Identitäten betreffen und Einzelpersonen die Kontrolle über ihre persönlichen Daten ermöglichen. Wesentliche Bestimmungen sind:

1. Einwilligungsrecht: Die Einwilligung muss, bevor personenbezogenen Daten verwendet werden können, erteilt und kann jederzeit widerrufen werden.
2. Recht auf Vergessenheit: Die Löschung der persönlichen Daten kann beantragt werden.
3. Recht auf Portabilität: Das Recht für die schon zur Verfügung gestellten persönlichen Daten in einem benutzerfreundlichen digitalen Format zu erhalten und/oder an andere Organisationen zu übermitteln.
4. Recht auf Datenminimierung: Personenbezogene Daten einer Person können nur dann verwendet werden, wenn dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist.

Die Einhaltung der GDPR-Richtlinien hat für Unternehmen in der EU oberste Priorität.

Was bedeutet es für den Einsatz von Blockchain Technologien?

Blockchain ist eine Governance-freundliche Technologie, die die Integrität der Daten zu jeder Zeit sicherstellt. Allerdings stehen die Eigenschaften dieser Technologie in direktem Widerspruch zu den GDPR-Bestimmungen. Zwei der Herausforderungen, die sich aus der Verabschiedung des GDPR ergeben, sind:

Blockchains sind nicht editierbar: Aktuell ist es unmöglich, die in den Blöcken enthaltenen Informationen zu ändern oder zu löschen
⇒ was im Widerspruch zum Recht auf vergessene Bestimmung von GDPR steht. Daher müssen Unternehmen darauf achten, wie sie persönliche Informationen speichern und gleichzeitig die Vorteile der Blockchain-Technologie nutzen. Es gibt Organisationen, die daran arbeiten, einen gesicherten Mechanismus zum Bearbeiten oder Löschen von Blöcken zu schaffen, aber dieser befindet sich noch im konzeptionellen Stadium.
Es ist unklar, wer personenbezogene Daten in einer Blockchain kontrolliert: Diese Daten werden auf jedem Knoten des verteilten Netzes verwaltet, der für jedermann zugänglich ist, unabhängig vom ursprünglichen Zweck der Erhebung und Verarbeitung. ⇒ dies steht im Widerspruch zum Recht auf Datenminimierung von GDPR, bei dem der Auftragsverarbeiter nur die für den jeweiligen Prozess erforderlichen minimalen personenbezogenen Daten verwendet.



Zum Artikel!

Was ist Blockchain?

03.09.2017, Lumir Boureanu


Was ist Blockchain? Blockchain ist ein dezentralisiertes Peer-to-Peer-Netzwerk von Rechnern, die Online-Transaktionen validieren und weiterleiten. Eine Transaktion ist die Übertragung einer bestimmten Anzahl von Entitäten von A nach B (nicht nur eine Kopie!). Jede Transaktion wird durch eine bestimmte Mindestanzahl von sogenannten Knoten validiert und in einer identischen und chronologischen Reihenfolge von allen Knoten des Netzwerks gespeichert. Wobei mögliche Konflikte unter den Transaktionen werden durch in einem Block in der Kette (Blockchain) aufgelöst.

Das Interessante an einer Blockchain ist, dass es gleichzeitig öffentlich und privat ist. Transaktionen sind mit einem Zeitstempel versehen, damit einmal gespeicherte Informationen nicht mehr manipuliert oder vernichtet werden können. Die systematische Erfassung von Vorgängen in einer öffentlichen Blockchain ermöglicht es, dass jeder nachschlagen und prüfen kann, ob eine bestimmte Transaktion ausgeführt wurde. Auf der anderen Seite ist die Transaktion als solche verschlüsselt und verrät nicht, wer die Transaktion initiiert hat.

Diese Eigenschaften machen Blockchain für digitale Währungen interessant, und Bitcoin ist nur das prominenteste Beispiel. In der Zwischenzeit gibt es Hunderte von Blockchains, jede mit einem eigenen digitalen Krypto-Token.

In einem Satz? Die Blockchain ist die TEUERSTE, INEFFIZIENTESTE und LANGSAMSTE Datenbank der Welt.

Was macht Blockchain so einzigartig? Blockchains basieren auf einem dezentralisierten Konsens. Sie benötigen keinen “Middleman” wie Banken, Notare, Urheberrechtsregister oder Patente, die Vermögenswerte, Transaktionen oder Aufzeichnungen zentral kontrollieren. Sie können daher dazu verwendet werden, Eigentum und Priorität nachzuweisen, ohne den Institutionen zu vertrauen, die die Bedingungen selbst festlegen.

Ist Blockchain wirklich so sicher? Blockchain basiert nicht nur auf Verschlüsselungs- und Hash-algorithmen, kurz gesagt Kryptographie. Das wäre in der Tat zu wenig. Erst die einmalige Kombination von kryptographischen Verfahren, Spieltheorie und Zufall verleiht Blockchains ihre Stärken.

Mögliche Einsatzgebiete? Man sollte immer im Hinterkopf behalten: Die Blockchain ist die TEUERSTE, INEFFIZIENTESTE und LANGSAMSTE Datenbank der Welt.

Es lohnt sich nur Szenarien zu wählen, die ohne Blockchain unwirtschaftlich oder nur schwer umsetzbar wären.

Zum Artikel!

Computerwoche: Digitale Geschäftsmodelle brauchen neue Denkansätze

21.04.2017, Lumir Boureanu


Digitale Geschäftsmodelle sind auf den ersten Blick ein wenig irreführend. Der Grund: Sie definieren sich nicht allein über eine konkrete digitale Technologie, sondern es ist vielmehr ihre Fähigkeit, einen exponentiellen Wert zu schaffen, was sie ausmacht. Um einen solchen exponentiellen Wert zu erzeugen, ist es unerlässlich, sich zuerst eine exponentielle Denkweise anzueignen. Was ist damit gemeint? Die klassische inkrementelle Denkweise konzentriert sich darauf, etwas "Besseres" zu machen, wohingegen die exponentielle Denkweise den Ansatz verfolgt, etwas "Anderes" zu machen.

Ganzen Artikel lesen!

Industrie 4.0: (K)eine Nummer zu groß

01.02.2016, Lumir Boureanu


Wie schon bei anderen IT-Trends, so sieht sich Deutschland auch beim Thema Industrie 4.0 in der Führungsrolle, schließlich wurde dieser Begriff hier erfunden und geprägt. Aber werden wir diesem Anspruch überhaupt gerecht? Welche Branchen setzen Industrie 4.0 bereits um, wo hakt es und wie können Unternehmen diesen Herausforderungen begegnen?

Eine ernüchternde Zahl gleich zu Beginn: Laut einer Studie, die das Institut für Wirtschaftsinformatik der ZHAW in Kooperation mit dem Konstanzer Institut für Prozesssteuerung der HTWG Konstanz im deutschsprachigen Raum durchgeführt hat [1], praktizieren bis heute lediglich 6 Prozent der Unternehmen Datenintegration und -transformation. Das ist ein Prozentsatz, der in keinster Weise dem Stellenwert dieses Megatrends gerecht wird. Dabei hat die digitale Revolution großes Potenzial, um der Wirtschaft dieses Landes neue Schubkraft zu geben. Voraussetzung für Industrie 4.0 ist aber die Digitalisierung und Zusammenführung von Daten aus Anlagen, Prozessen oder von Kunden.

Potenziale der Digitalisierung – für alle Branchen

Doch was verbirgt sich überhaupt hinter diesem Begriff, an dem heute keiner mehr vorbeikommt? Bei Wikipedia heißt es: „Industrie 4.0 bezeichnet die Informatisierung der Fertigungstechnik und der Logistik bei der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation.“ [2] Konkret bedeutet dies die intelligente Vernetzung von Menschen, Maschinen und Geschäftsprozessen. In den Firmen von morgen werden vernetzte Maschinen und Anlagen selbst Nachschub ordern, Wartungstechniker herbeirufen oder mit der Logistik kommunizieren. Das Ziel ist, so Wikipedia weiter, die „intelligente Fabrik“, die wandlungsfähig, effizient und ergonomisch ist und sich durch die Integration von externen Kunden und Partnern in den Geschäftsprozess auszeichnet.

Wie revolutionär die intelligente Verzahnung von Geschäftsprozessen mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik ist, lässt sich am einfachsten im Bereich der industriellen Produktion erkennen. Das produzierende Gewerbe muss sich mehr als andere Branchen auf dem globalen Markt behaupten; ein hoher Automatisierungsgrad ist hier überlebensnotwendig. Industrie 4.0 vereint Großproduktion mit individuellen Kundenwünschen, kostengünstig und in hoher Qualität. In der intelligenten Fabrik interagieren vernetzte Einheiten wie Produktionsroboter, Transportbehälter oder Fahrzeuge über digitale Schnittstellen eigenständig miteinander. So verbindet man Massenproduktion mit den Ansprüchen der Einzelfertigung – und verschafft sich wichtige Wettbewerbsvorteile.

Aus diesem Grund wurden im produzierenden Gewerbe bislang die meisten Industrie 4.0-Projekte umgesetzt. Doch auch in anderen Branchen lassen sich mit dem Internet der Dinge, Smart Services und Industrie 4.0 große Potenziale erschließen. Woran liegt es also, dass sich die Verantwortlichen in den Unternehmen so oft hinter dem Kostenargument „verstecken“? Weil sie die Relevanz dieser Veränderung nicht erkennen. Zu häufig wird vergessen, dass man zunächst einen Business Case benötigt, der den Mehrwert der Digitalisierung beschreibt.

Ganzen Artikel lesen!

“Bitte nicht verzetteln” - Smart Services und Industrie 4.0

30.11.2015, Lumir Boureanu im Interview


Smart Services sind – vor allem im deutschen Mittelstand noch ein zartes Pflänzchen. Ermutigende Beispiele und außerdem ein relativ einfaches Rezept für die Digitalisierung von Prozessen.

Boureanu: Was wir darauf als eurodata tec antworten ist: “Bitte fange mit Geschäftsmodellen an, und nicht mit der Technik.” Von dem Diktum, dass man alles digitalisieren muss, halte ich nichts, denn das sagt für die Unternehmen gar nichts aus.

silicon.de: Also, man kann zwar alles machen, aber nicht alles führt auch zum Geschäftserfolg. Aber zunächst nochmal, was verstehen Sie unter Smart Services?

Boureanu: Wir verstehen Smart Services als Verbindung von physikalischen Produkten, mit digitalen Services. Und dieser Service muss nicht unbedingt neu sein, sondern kann auch eine Art “Veredelung” von Produkten bedeuten.

Wie das dann im Detail aussieht, ist sehr stark von der Branche abhängig: Man muss prüfen, wo liegen die besten Chancen und wo habe ich vielleicht ein Risiko? Und deswegen ist es auch wichtig zunächst einmal zu analysieren, wie es in meiner Branche aussieht? Was passiert vielleicht schon in anderen Branchen, was kann ich vielleicht auch in meinem Bereich umsetzen?

Wir können als branchenübergreifendes Unternehmen solche Referenzprozesse anbieten. Die lassen sich vielleicht nicht eins zu eins umsetzen, aber man kann sich von anderen Unternehmen schon etwas abschauen.

Ganzes Interview lesen!